Verwaltungsratsmandat
IT & Cybersecurity Kompetenz im Verwaltungsrat ist heute Pflicht — nicht Option.
Cyberangriffe, Datenschutzverletzungen, gescheiterte Digitalisierungsprojekte, Cloud-Abhängigkeiten, regulatorischer Druck durch das revidierte Dateschutzgesetz (DSG), FINMA-Anforderungen und die europäische NIS2-Direktive: Die IT-Risiken, die Unternehmen heute betreffen, landen direkt auf dem Tisch des Verwaltungsrats.
Der Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance hält seit 2023 fest, dass Verwaltungsräte ein tiefes Verständnis digitaler Prozesse entwickeln müssen. FINMA verlangt, dass Cyberrisiken auf Stufe Board prioritär behandelt werden. Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) macht Verwaltungsräte persönlich haftbar. Dennoch fehlt in vielen Boards genau diese Kompetenz oder sie ist nur oberflächlich vorhanden. Wer im Verwaltungsrat sitzt, braucht mehr als technisches Grundverständnis. Er braucht jemanden, der Risiken erkennt, Entscheidungsgrundlagen beurteilt, Management herausfordert und Verantwortung trägt.
Das Profil - Micha Lienhardt, IT-Kompetenz auf Verwaltungsratsebene
Micha Lienhardt ist Gründer und CEO der IT-onBase AG, die er seit 2007 als inhabergeführtes Unternehmen leitet. Er verfügt über mehr als 20 Jahre operative und strategische Erfahrung in IT-Strategie, IT-Architektur, Cybersecurity und Projektmanagement in regulierten Branchen, bei Bundesbehörden und in hochsicheren, kritischen Umgebungen.
Seine Mandate reichen vom KMU bis zu regulierten, kritischen Grossunternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Seine Führungskompetenz hat er in zahlreichen Projekten, Task-Force-Management und ad-interim-Mandaten gezeigt. Ebenfalls hat er in geheim klassifizierten Umgebungen IT-Architekturen für die Schweizer Armee konzipiert und Sicherheitssysteme implementiert.
Er kommuniziert sicher auf Stufe Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und politischen Steuerungsgremien verständlich, präzise und ohne technischen Jargon.
Erfahrung, die zählt in Branchen, wo Fehler Konsequenzen haben
Ein Verwaltungsrat mit IT-Kompetenz ist nur dann wirksam, wenn er unabhängig urteilt. Micha Lienhardt ist keinem Hersteller, keinem Systemintegrator und keiner Beratungsgesellschaft verpflichtet. Seine Empfehlungen entstehen aus Erfahrung und nicht aus Produktinteressen.
Er ist es gewohnt, in kritischen Situationen Führung zu übernehmen, unbequeme Wahrheiten klar auszusprechen und Lösungen durchzusetzen, auch wenn es Widerstand gibt. Das ist in schwierigen Projekten erprobt und genau die Haltung, die ein Verwaltungsrat benötigt.
Kernkompetenzen für das VR-Mandat – was Micha Lienhardt in Ihr Board einbringt
IT-Strategie & Governance
Ableitung von ICT-Strategien aus der Unternehmensstrategie, Beurteilung von IT-Budgets und Investitionsentscheiden, Entwicklung von IT-Governance-Strukturen, Begleitung von Transformationsprogrammen auf strategischer Ebene. Er stellt die richtigen Fragen und erkennt, wenn Antworten der Geschäftsleitung nicht belastbar sind.Cybersecurity & Risikomanagement
Nachgewiesene Expertise in Zero Trust Architecture, Privileged Access Management, Security Operations Center (SOC/SIEM), Data Loss Prevention und physischer Datentrennung. Erfahrung in Schwachstellenanalysen, Security Reviews und der Beurteilung von Cyberrisiken auf Organisationsebene. Vertraut mit den Anforderungen von Revidiertes Datenschutzgesetz (DSG), Bundesgesetz über die Informationssicherheit (ISG), Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA), FINMA, EU Cyber Resilience Act (CRA) und Network and Information Security Directive (NIS2).
Digitalisierung & IT-Architektur
Beurteilung von Cloud-Strategien, Architekturentscheidungen und Digitalisierungsvorhaben mit besonderem Fokus auf Herstellerunabhängigkeit, Datensouveränität und strategische Flexibilität. Kein Vendor-Bias. Keine Produktinteressen.Projektüberwachung & Qualitätssicherung
Langjährige Erfahrung in der Führung und Steuerung komplexer IT-Projekte und Programme. Er erkennt auf Stufe Verwaltungsrat, ob ein Projekt auf Kurs ist — oder ob die Geschäftsleitung schönfärbt. Vertraut mit HERMES, IPMA, PMI, ITIL, Scrum und SAFe.Ad Interim Führungsstärke
Bei Vakanzen auf Stufe CIO oder IT-Leitung kann Micha Lienhardt operative Führungsverantwortung übernehmen — und gleichzeitig als strategischer Berater des Verwaltungsrats wirken. Beides ist erprobt.Künstliche Intelligenz — Chancen einschätzen, Risiken verantworten
Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr. Sie ist operative Realität und bringt zahlreiche Vorteile die entscheidend sind um am Markt weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Die unkontrollierte Nutzung von AI Tools im operativen Alltag durch die Mitarbeiter birgt verschiedene, zahlreiche Chancen als auch Risiken. Hier gilt es zum Beispiel datenschutzrechtlichen Implikationen des Einsatzes solcher Systeme in unternehmerischen Kontexten sicherzustellen.
Diese Praxisnähe ist auf Verwaltungsratsebene entscheidend: Nicht wer AI am besten erklärt, ist wertvoll — sondern wer beurteilen kann, welche Risiken der Einsatz für das Unternehmen bedeutet, welche Fragen die Geschäftsleitung beantworten muss und wo Handlungsbedarf besteht. Das umfasst insbesondere:
- AI & Datenschutz: Welche Daten fliessen in externe AI-Systeme? Was bedeutet das für DSG, DSGVO und Geschäftsgeheimnisse? Wer trägt die Verantwortung?
- AI-Governance: Braucht das Unternehmen eine AI-Policy? Wer genehmigt den Einsatz welcher Tools? Wie wird sichergestellt, dass AI-Entscheidungen nachvollziehbar bleiben?
- AI-Risikobewertung: Wo schafft AI echten Mehrwert, wo entsteht operatives oder reputationelles Risiko? Wie beurteilt der Verwaltungsrat AI-Investitionsentscheide der Geschäftsleitung?
- AI Act & Regulierung: Was bedeutet der EU AI Act für Schweizer Unternehmen mit EU-Berührungspunkten? Welche Pflichten entstehen auf Managementebene?
Kombiniert mit tiefer Cybersecurity-Expertise entsteht ein Kompetenzprofil, das am Markt selten ist: jemand der AI nicht nur strategisch einordnet, sondern die technischen, rechtlichen und operativen Konsequenzen aus eigener Erfahrung kennt.
Häufige Fragen zum Verwaltungsratsmandat
Was ist der Unterschied zwischen einem Verwaltungsratsmandat und einer klassischen Unternehmensberatung?
Als Berater analysieren wir eine Situation und sprechen Empfehlungen aus. Ein Verwaltungsratsmitglied trägt dagegen Mitverantwortung für die strategische Führung und Oberaufsicht des Unternehmens. Bestimmte Aufgaben des Verwaltungsrates sind gemäss Schweizer Obligationenrecht unübertragbar. Dazu gehören unter anderem die Oberleitung, die Festlegung der Organisation, die Finanzplanung sowie die Oberaufsicht über die Geschäftsführung.Für welche Unternehmen eignet sich ein externes Verwaltungsratsmitglied?
Ein externer Verwaltungsrat kann insbesondere für KMU, inhabergeführte Unternehmen und Organisationen sinnvoll sein, die zusätzliches Know-how oder eine unabhängige Aussensicht in den Verwaltungsrat einbringen möchten. Dies gilt beispielsweise bei Wachstum, Digitalisierung, strategischer Neuausrichtung, Nachfolgeregelungen oder grösseren Transformationsvorhaben.Welche Kompetenzen bringt IT-onBase in ein Verwaltungsratsmandat ein?
Unsere Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, IT-Strategie, Digitalisierung, IT-Architektur, Cyber Security, Projekt- und Programmmanagement sowie Transformation. Dabei verbinden wir strategisches und unternehmerisches Denken mit langjähriger Erfahrung aus anspruchsvollen ICT-Organisationen und Projekten.Welche Rolle übernimmt ein Verwaltungsrat im Tagesgeschäft?
Der Verwaltungsrat ist grundsätzlich für die strategische Führung und Oberaufsicht verantwortlich. Die operative Geschäftsführung kann an eine Geschäftsleitung delegiert werden. Wir achten deshalb auf eine klare Trennung zwischen strategischer Verantwortung des Verwaltungsrates und der operativen Führung des Unternehmens. Bei Bedarf können zusätzliche operative Beratungs- oder Interim-Management-Aufgaben separat vereinbart werden.Wie unabhängig ist IT-onBase als Verwaltungsrat?
IT-onBase ist ein unabhängiges und inhabergeführtes Beratungsunternehmen. Wir sind keinem Hersteller, Anbieter oder Konzern verpflichtet. Entscheidungen und Empfehlungen richten sich nach den Interessen und Zielen des Unternehmens, für das das Verwaltungsratsmandat wahrgenommen wird. Potenzielle Interessenkonflikte werden transparent angesprochen.Wer übernimmt das eigentliche Verwaltungsratsmandat?
Ein Verwaltungsratsmandat wird in der Schweiz durch eine natürliche Person wahrgenommen. Eine juristische Person wie die IT-onBase AG kann nicht selbst als Mitglied eines Verwaltungsrates eingetragen werden. Die konkrete Person, Rolle, Verantwortlichkeiten und Zeichnungsberechtigungen werden deshalb vor der Übernahme eines Mandates klar definiert.Wie gross ist der zeitliche Aufwand für ein Verwaltungsratsmandat?
Der Aufwand ist abhängig von Unternehmensgrösse, Branche, Ausgangslage und aktuellen Herausforderungen. Neben den ordentlichen Verwaltungsratssitzungen gehören typischerweise die Vorbereitung der Sitzungen, das Studium der relevanten Unterlagen sowie punktuelle Abstimmungen mit der Geschäftsleitung dazu. Bei Transformationen oder besonderen Situationen kann der zeitliche Aufwand vorübergehend höher ausfallen.Welche Verantwortung trägt ein Verwaltungsratsmitglied?
Ein Verwaltungsratsmandat ist mit persönlicher Verantwortung verbunden. Verwaltungsratsmitglieder müssen ihre Aufgaben sorgfältig und im Interesse der Gesellschaft wahrnehmen. Bei schuldhaften Pflichtverletzungen kann gemäss Schweizer Obligationenrecht eine persönliche Haftung entstehen. Wir betrachten ein Verwaltungsratsmandat deshalb nicht als repräsentative Funktion, sondern als aktive unternehmerische Verantwortung.Wie läuft die Übernahme eines Verwaltungsratsmandates ab?
Zu Beginn steht ein persönliches und unverbindliches Gespräch. Dabei lernen wir das Unternehmen, die Eigentümerstruktur, die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrates sowie die strategischen Herausforderungen kennen. Stimmen Erwartungen, Kompetenzen und Werte überein, werden Rolle, Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen festgelegt. Die formelle Wahl in den Verwaltungsrat erfolgt durch die Generalversammlung.Kann ein Verwaltungsratsmandat auch einen Schwerpunkt auf Digitalisierung und IT haben?
Ja. Gerade bei Unternehmen, deren Geschäftsmodell zunehmend von Technologie abhängig ist, kann entsprechendes Know-how im Verwaltungsrat einen wesentlichen Mehrwert bieten. Themen wie Cyber Security, Cloud, künstliche Intelligenz, IT-Risiken, Business Continuity, Digitalisierung oder grössere Transformationsprogramme haben heute zunehmend strategische Bedeutung und gehören damit auch auf die Ebene des Verwaltungsrates.Welchen Mehrwert bietet das Netzwerk von IT-onBase?
IT-onBase verfügt über ein breit aufgebautes Netzwerk zu IT-Unternehmen, Technologiepartnern und spezialisierten Fachkräften. Dieses Netzwerk kann gezielt in ein Verwaltungsratsmandat eingebracht werden, beispielsweise bei strategischen Fragestellungen, Technologieevaluationen, der Beurteilung von Lösungsansätzen oder wenn kurzfristig zusätzliches Spezialwissen benötigt wird. Dadurch können bei Bedarf rasch die passenden Kompetenzen beigezogen werden, ohne dass das Unternehmen diese dauerhaft intern aufbauen muss.
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